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Frauen- und Geschlechterpolitik Ausgabe 31 | Januar 2010 |
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Guten Tag, in ihrer Eröffnungsrede des Politischen Jahresauftakts der Fraktion im Berliner Congress Center prognostizierte Fraktionsvize Gesine Lötzsch: »Es wird sich in diesem Jahr sehr viel um das Geld drehen – besser gesagt um das fehlende Geld. Der Bundesfinanzminister möchte den Bundeshaushalt ab 2011 jährlich um zehn Milliarden Euro kürzen. Das entspricht ungefähr dem gesamten Bundesforschungs- und Bildungshaushalt.« Und weiter: »Wir haben also viele Aufgaben in der politischen Auseinandersetzung zu erfüllen. Vergessen wir nicht: Unser politischer Gegner ist Schwarz-Gelb. Mit dieser Regierung müssen wir uns auseinandersetzen – entschlossen, wirksam, überzeugend und originell.«
Grundrecht auf sexuelle Identität verankern Die Fraktion DIE LINKE bringt einen Gesetzentwurf in den Bundestag ein: Das Diskriminierungsverbot Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes soll um das Merkmal »sexuelle Identität« ergänzt werden. Lesben, Schwule, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle sollen in ihrer Sexualität und Geschlechtlichkeit einen gleichberechtigten Grundrechtschutz erhalten. Damit schließt sich DIE LINKE der Bundesratsinitiative der Länder Berlin, Hamburg und Bremen an. SPD und Grüne bringen ebenfalls einen gleichlautenden Entwurf ein. ... Pressemitteilung von Barbara Höll lesen Weitere Informationen finden Sie unter: www Gesetzentwurf zur Einfügung des Merkmals der sexuellen Identität ins Grundgesetz (PDF)
Bundesministerium für Besserverdienende Als einen »Entwurf für Besserverdienende« bezeichnete Diana Golze, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion den Haushaltsentwurf des Ministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend. Sie kritisierte auch, dass gesellschaftlich notwendige Vorhaben unterfinanziert werden. »Mit dem zu niedrig angesetzten Sondervermögen, das für den Kitaausbau geschaffen wurde, hat sich der Bund sträflichst aus der Verantwortung gezogen.« ... Rede von Diana Golze lesen
Ortstermin: Frauen ganz links In den vergangenen 20 Jahren wurden im Osten, aber auch im Westen Deutschlands viele Erfahrungen mit Wende und Umbrüchen gesammelt. Wir wollen am 3. Februar, 18-20 Uhr in Halle (Saale) mit Andrea Ypsilanti und Sahra Wagenknecht über ihre Ost-West-Erfahrungen und über verschiedene Formen des Neubeginns sprechen. Wie können Ost und West weiter zusammenwachsen? Weiß DIE LINKE einen Weg aus der Krise? Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend. ... Programm & Einladung
Frauenrechtskonvention CEDAW nach 30 Jahren endlich durchsetzen 1979 verabschiedeten die Vereinten Nationen das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau, auch CEDAW-Konvention genannt. Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion, würdigte diese als wichtigen institutionellen Schritt zur Gleichstellung der Frauen. »Von der realen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen in allen Lebenslagen sind wir allerdings noch weit entfernt«, erklärte die Abgeordnete anlässlich des Jahrestages am 18. Dezember 2009. ... Pressemitteilung von Annette Groth lesen
Verantwortung des Bundes für die Absicherung von Frauenhäusern eingefordert Im letzten Newsletter wurde angekündigt, dass DIE LINKE im Dezember einen Antrag zur Finanzierung von Frauenhäusern in den Bundestag einbringt. Dieser Antrag ist mittlerweile im Internet verfügbar. Kirsten Tackmann wies in ihrer Rede auf den dringenden Handlungsbedarf des Bundes hin. »Finanzierung nach Kassenlage statt nach Bedarf ist gerade bei Gewaltopfern inakzeptabel« begründete sie. Daher darf die Finanzierung nicht weiter allein den Ländern und Kommunen überlassen werden. ... Rede von Kirsten Tackmann lesen Weitere Informationen finden Sie unter: www Antrag: Bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern sicherstellen (PDF) |
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Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich: Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter bitte an: V.i.S.d.P: Ulrich Maurer, MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender |
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