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Finanzen, Haushalt und Wirtschaft Ausgabe 31 | Januar 2010 |
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Guten Tag, in der vergangenen Woche wurde im Bundestag der nächste Haushalt debattiert. Gregor Gysi hielt der Kanzlerin in der Elefantenrunde vor: »Die OECD, keine linke Organisation, hat jetzt festgestellt, dass die Spaltung zwischen Vollbeschäftigten und prekär Beschäftigten nirgendwo so tief ist wie hier in Deutschland. Was wir dringend brauchen - das verweigert Ihre Koalition -, ist ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn.« Gesine Lötzsch erläuterte der Presse die Forderungen der Fraktion: »Wir wollen die Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 50 Prozent, eine Versteuerung von Veräußerungsgewinnen, wir wollen endlich die Millionärssteuer einführen, wir wollen die Erbschaften besteuern, eine Boni-Steuer wie in Frankreich und Großbritannien und eine Bankenabgabe wie in den USA.«
Profiteure der Finanzkrise endlich in die Pflicht nehmen! Wie auch aus der jüngsten Anfrage unserer Fraktion hervorgeht, »prüft« die Bundesregierung noch immer, ob und wie die Finanzbranche und ihre Manager an den Kosten der Finanzkrise beteiligt und künftig an die Leine gelegt werden können. Indessen haben die Regierenden in Washington, London und Paris ihren Parlamenten längst konkrete Vorschläge unterbreitet. Diese hat die Fraktion DIE LINKE nun selbst aufgegriffen, um aufzuzeigen was auch international problemlos umzusetzen wäre. ... Antwort auf die Kleine Anfrage lesen (PDF) Weitere Informationen finden Sie unter: www Antrag: Die Banken sollen für die Krise zahlen (PDF)
Die Mövenpick-Demokratie »Mövenpick zahlte vor Beginn der Koalitionsverhandlungen eine Millionenspende an die FDP. Daraufhin beschloss die Koalition, dass der Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen gesenkt wird. Dieses Beispiel zeigt, dass Politik nicht mehr gewählt wird; sie wird bestellt«, so Gesine Lötzsch in ihrer Rede zur Einbringung des Entwurfs der Bundesregierung zum Bundeshaushalt 2010. ... Rede lesen Weitere Informationen finden Sie unter: www Gregor Gysi: Wir sind die Repräsentanten des Volkes und nicht die irgendwelcher Lobbyisten www Gesine Lötzsch: Sie ruinieren die Sozialsysteme! www Themen A-Z: Bundeshaushalt
Haushalt 2010: Zukunftsprogramm für 2 Mio. Arbeitsplätze Die Wirtschaftskrise wird 2010 voll auf den Arbeitsmarkt durchschlagen. Die Bundestagsfraktion DIE LINKE. fordert die Bundesregierung auf, ein Zukunftsprogramm vorzulegen: 50 Mrd. Euro jährlich für den Ausbau des öffentlichen Dienstes, 50 Mrd. Euro jährlich für öffentliche Investitionen in Bildung, Erneuerbare Energien und ökologische Verkehrssysteme, 25 Mrd. Euro jährlich für einen Zukunftsfonds zur sozial-ökologischen Erneuerung der Industrie und 500.000 öffentlich geförderte Arbeitsplätze. ... Antrag lesen (PDF) Weitere Informationen finden Sie unter: www Ulla Lötzer: Doha-Runde abbrechen – fairer statt freier Welthandel www Themen A-Z: Wirtschaftspolitik
Steuerpolitik verkommt zu schwarz-gelber Günstlingswirtschaft Die Steuerpolitik von FDP und Union ist Klientelpolitik und Umverteilung von unten nach oben. Steuerentlastungen gibt es für Reiche und Vermögende sowie als Gegenleistung für Wahlkampfspenden. Die beabsichtigte Reform der Einkommensteuer »ist nichts anderes als die Aufkündigung des Sozialstaats«, stellt die steuerpolitische Sprecherin der Fraktion, Barbara Höll, in ihrer Rede zur Allgemeinen Finanzdebatte fest. Es geht auch anders, wie die steuerpolitischen Vorschläge der Fraktion DIE LINKE zeigen. ... Rede von Barbara Höll lesen Weitere Informationen finden Sie unter: www Änderungsantrag zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz (PDF) www Ulrich Mauer: Gekaufte Demokratie
Die Grundrichtung der schwarz-gelben Politik ist falsch! »Die Menschen sind es leid, immer wieder vertröstet und belogen zu werden und sich von der Regierung erklären zu lassen, an ihrer ungerechten sozialen Lage seien bestenfalls andere Länder oder sogar außerirdische Kräfte schuld. Das ist nicht der Fall. Die Krise ist nicht vom Himmel gefallen. Die Krise ist Ergebnis von Politik«, stellt Dietmar Bartsch in der Schlussrunde zur ersten Lesung des Bundeshaushalts 2010 fest und fordert einen Kurswechsel in der Haushaltspolitik. ... Rede von Dietmar Bartsch lesen Weitere Informationen finden Sie unter: www Roland Claus: Bodenverkäufe Ost einstellen, Verbraucherschutz entschlossen stärken www Michael Leutert: Bundesregierung ist de facto in der Logik militärischer Außenpolitik
Kreditklemme überwinden - Banken in öffentliche Hand Die Regierung hat Banken mit Milliarden Steuergeldern gemästet, tut aber nichts gegen die Kreditklemme. Die Privatbanken vergeben im Unterschied zu Sparkassen und Landesbanken kaum Kredite und zocken wieder im Casino. Wer regiert im Kanzleramt? Frau Merkel oder Herr Ackermann? Die Fraktion DIE LINKE fordert die Verstaatlichung der privaten Banken, um die Kreditklemme zu überwinden und Steuerzahler zu entschädigen. ... Antrag lesen (PDF) Weitere Informationen finden Sie unter: www Rede von Michael Schlecht lesen www Sahra Wagenknecht: Nachfrageschwäche überwinden, Produktion ankurbeln www Michael Schlecht: Regierung oder Insolvenzverwalter?
Die Finanztransaktionsteuer: International vorantreiben, vorab national einführen Im Laufe des Jahres 2009 hat die sogenannte Finanztransaktionsteuer viel Zuspruch erhalten. Die Finanztransaktionsteuer bündelt die Börsenumsatzsteuer und die sogenannte Tobin-Steuer auf Devisenumsätze. Die Steuer stabilisiert das Finanzsystem und schöpft erhebliche Finanzmittel bei den Verursachern der Krise ab. Die Fraktion DIE LINKE fordert von der Bundesregierung, international die Verhandlungen zur Einführung dieser Steuer voranzutreiben, diese Steuer aber vorab auch national auf den Weg zu bringen. ... Antrag lesen (PDF) Weitere Informationen finden Sie unter: www Die Finanztransaktionssteuer - Von der guten Idee zur politischen Praxis (PDF) www Axel Troost: Nicht verstecken, sondern eigene Aktivität entwickeln www Rede von Axel Troost bei YouTube sehen & kommentieren
Frauen ganz links In den vergangenen 20 Jahren wurden im Osten, aber auch im Westen Deutschlands viele Erfahrungen mit Wende und Umbrüchen gesammelt. Bis heute ist das gegenseitige Bild der Ost- und Westdeutschen oft von Vorurteilen und Unkenntnis geprägt. Am 3. Februar wird Roland Claus mit Sahra Wagenknecht und Andrea Ypsilanti in Halle (Saale) über ihre Ost-West-Erfahrungen und über Formen des Neubeginns sprechen. Wie können Ost und West weiter zusammenwachsen? Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend. ... Programm & Einladung Weitere Informationen finden Sie unter: www Leitbild »Ostdeutschland 2020« (PDF)
Deutschland braucht ein Konjunkturprogramm Im letzten Quartal 2009 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt nicht mehr gewachsen. Die Erholung der Wirtschaft ist zum Stillstand gekommen. Die Produktionskapazitäten sind nicht ausgelastet und der private Konsum ist durch drohende Entlassungen schwach. In dieser Situation belastet die Regierung die Wachstumserwartungen zusätzlich durch die Ankündigung eines strikten Sparkurses ab 2011. Das ist falsch. Stattdessen muss sofort ein Konjunkturprogramm verabschiedet werden. ... Pressemitteilung von Herbert Schui lesen Weitere Informationen finden Sie unter: |
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Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich: Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter bitte an: V.i.S.d.P: Ulrich Maurer, MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender |
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