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Europäische Union Ausgabe 31 | Januar 2010 |
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Guten Tag, nachdem die katastrophale Situation in Haiti die internationale Solidarität mobilisiert hat, bleibt zu hoffen, dass auch eine neue Atmosphäre der Zusammenarbeit geschaffen wird. Heike Hänsel sieht immerhin die positive Erfahrung der gemeinsamen Hilfe über alle Grenzen hinweg. Diese positive Erfahrung müssen wir zum EU-Lateinamerika-Gipfel im Mai in Madrid tragen: als Appell für neue solidarische und gleichberechtigte Beziehungen zwischen der EU und Lateinamerika bzw. zwischen der EU und Kuba. Kooperation statt Dominanz – die gemeinsame Hilfe für Haiti könnte ein Anfang sein.
Armutszeugnis: Armut und soziale Ausgrenzung sind Resultate der EU-Politik Die EU hat 2010 zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung erklärt, ist aber nicht zur Korrektur ihrer Politik bereit, die Armut und Ausgrenzung massiv verschärft hat. Diether Dehm und Alexander Ulrich fordern die Rücknahme unsozialer, arbeitnehmerfeindlicher EU-Maßnahmen und Richtlinien und die Einführung der europäischen Sozialen Fortschrittsklausel. Sie rufen ferner zur Stärkung des linken Bündnisses gegen die EU-Politik auf. ... Pressemitteilung lesen
EU-Instrumente zur Überwindung der Krise sind zum Scheitern verurteilt Weder Bundesregierung noch EU-Kommission haben angemessene Vorschläge, um auf die Finanz- und Wirtschaftskrise zu reagieren und eine Wiederholung zu vermeiden, resümiert Alexander Ulrich in seiner Bundestagsrede vom 20. Januar. Die europäische Finanzaufsicht ist kleinteilig und damit machtlos, bei der dringend notwendigen Einführung der Finanztransaktionssteuer bremst die Bundesregierung, anstatt sich für eine zumindest europaweite Einführung stark zu machen. ... Protokoll der Rede lesen Weitere Informationen finden Sie unter: www Alexander Ulrich: EU muss Finanztransaktionssteuer umsetzen – notfalls allein
Vor Referendum gegen Übernahme von Bankenschulden: Drohungen gegen Island Nach der Petition gegen das Gesetz zur Übernahme der Schulden der privaten Icesave-Bank machte der isländische Präsident ein Referendum darüber erforderlich. Andrej Hunko kritisiert, dass Teile der EU-Kommission und einige Regierungen jetzt mit negativen Auswirkungen für Islands EU-Beitrittsverhandlungen drohen. Anstatt Druck auf Island aufzubauen, sollte europaweit in Volksabstimmungen über öffentliche Schuldenübernahmen von Bankenschulden abgestimmt werden, so Hunko. ... Pressemitteilung lesen
EU-Ratspräsidentschaft hat nichts aus Desaster der Lissabon-Strategie gelernt Die Lissabon-Strategie ist grandios gescheitert. Doch anstelle einer grundlegenden Kritik und Überarbeitung der Strategie setzt die spanische Regierung und gegenwärtige EU-Ratspräsidentschaft darauf, die falschen Instrumente noch verbindlicher zu gestalten. Dies kritisiert Alexander Ulrich in einer Pressemitteilung. ... MEHR
EU-Terrorlisten und Außenwirtschaftsgesetz: Instrumente des Feindstrafrechts In einer Pressemitteilung fordert Ulla Jelpke die Abschaffung der EU-Terrorliste, die ohne demokratische Kontrolle von einem geheim tagenden Gremium des EU-Rates auf Grundlage von Geheimdienstinformationen festgelegt wird. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE ergab, dass die Liste die Einleitung von Sanktionsmaßnahmen nach dem Außenwirtschaftsgesetz erlaubt. Dadurch ebnet die Bundesregierung einer weiteren Grundrechteaushöhlung den Weg. ... MEHR Weitere Informationen finden Sie unter: www Kleine Anfrage lesen (PDF) www Antwort der Bundesregierung lesen (PDF)
EU-Handelspolitik konterkariert Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika Mit ihrer Handelspolitik und den Subventionen an die heimische Agrarindustrie - z.B. für Milchpulver - zerstört die EU die Märkte in Afrika. Die dadurch entstehenden Schäden übertreffen die Entwicklungshilfen der EU und Deutschlands um ein Vielfaches. Niema Movassat fordert Entwicklungsminister Dirk Niebel zu grundlegenden Kurskorrekturen der Bundesregierung und der EU auf. ... Pressemitteilung von Niema Movassat lesen
EU-Pläne setzen öffentliche Auftraggeber unter Druck Die EU-Kommission plant eine Richtlinie, die öffentliche Auftraggeber zur schnelleren Begleichung von privaten Forderungen verpflichtet. DIE LINKE kritisiert, dass damit ausschließlich die öffentliche Hand unter Finanzierungs- und Privatisierungsdruck gesetzt wird, da die Richtlinie nicht für private Firmen gelten soll. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der LINKEN bestätigt diese Befürchtungen. ... Kleine Anfrage lesen (PDF) Weitere Informationen finden Sie unter: |
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Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich: Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter bitte an: V.i.S.d.P: Ulrich Maurer, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer |
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