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Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ausgabe 31 | Januar 2010 |
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Guten Tag, für Fraktion DIE LINKE spielt Milch beim Thema Landwirtschaft eine besondere Rolle. Milch ist ein Brennpunktthema, weil sich damit grundsätzliche Fragen, wie die der Existenzsicherung, des Klimaschutzes und der Erhaltung des ökologisch wertvollen Grünlandes verbinden. Die weiteren Themen dieses Newsletters sind: Gewässerprivatisierung, Schädlingskontrolle ohne Gentech-Pflanzen, Krebserregende Stoffe in Kinderspielzeugen, Umsetzungsversäumnisse beim Schulobstprogramm und Fehlende Marktkontrolle bei Stromkosten.
Gewässerprivatisierung und Bodenspekulation der BVVG beenden »Der Ausverkauf ehemals volks-, jetzt bundeseigener Land- und Forstwirtschaftsflächen und Gewässer in Ostdeutschland muss beendet werden«, fordert Kirsten Tackmann angesichts der Jahresbilanz der Bodenvertungs und -verwaltungs GmbH (BVVG) für das Jahr 2009. »500 Millionen Euro Gewinn mögen im Interesse des Bundesfinanzministers sein. Sie gehen aber zu Lasten ostdeutscher Agrarbetriebe, die die regionale Produktion bezahlbarer Lebensmittel sichern.« ... mehr
Schädlingskontrolle ohne Gentech-Pflanzen Der zunehmende Maisanbau in Monokultur fördert die Ausbreitung von Maisschädlingen. Dies ruft die Lobby der Gentech-Pflanzen auf den Plan, welche so ihre Wunderwaffen verkaufen wollen. "Diesen Irrweg müssen wir im Interesse einer konzernunabhängigen Landwirtschaft beenden", kommentiert Kirsten Tackmann die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage 17/305 ... mehr Weitere Informationen finden Sie unter: www Kleine Anfrage: Verbreitung und Kontrolle von Schadinsekten mit und ohne Agro-Gentechnik www Antwort der Bundesregierung
Bundesregierung darf Landwirte bei Blauzungenkrankheit nicht alleine lassen Die Blauzungenkrankheit ist nach wie vor eine ernsthafte Bedrohung für Schaf-, Ziegen- und Rinderbetriebe. Die Bundesregierung müsste in enger Absprache mit den Ländern die freiwillige Impfung gegen die Blauzungenkrankheit aktiv unterstützen. Nur so ließen sich das von Risikoforschern vorausgesagte hohe Risiko des Wiederaufflammens der Krankheit und der verheerenden ökonomischen und tierschutzrelevanten Folgen verhindern. ... mehr
Milchsofortprogramm kommt zu spät Das von der Bundesregierung eingeplante Geld für die Milchbäuerinnen und Milchbauern wird erst im Dezember 2010 kommen. Das ist zu spät. Es bringt keinen wirklichen Ausgleich für die dramatischen Einkommensverluste in den Milchbetrieben. ... mehr
Faire und gerechte Erzeugerpreise statt Preisverfall der Milch Alexander Süßmair forderte in der Debatte zum Haushalt von der Agrarministerin faire und gerechte Milchpreise. Durch den Preisverfall der Milch erlitten die Milchbetriebe milliardenschwere Verluste. Daher müssen nachhaltige Rahmenbedingungen auf den Agrarmärkten geschaffen werden, anstatt die Bäuerinnen und Bauern mit 350 Millionen Euro Soforthilfe abzuspeisen. ... mehr
Krebserregende Stoffe in Kinderspielzeugen Immer wieder findet sich in Kinderspielzeugen der krebserregende Stoff PAK. Eine EU-Richtlinie, die ab 2011 Grenzwerte festlegen soll, ist untauglich, da ihre Unbedenklichkeitsgrenze um das 300fache überschritten werden kann. Die Bundesregierung unternimmt auf nationaler Ebene nichts zum Schutz der Kinder, obwohl das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) einen Zusammenhang zwischen PAK und Krebs bei Kindern sieht. Ziel muss ein Verbot belasteter Spielzeuge sein, fordert DIE LINKE in einer Kleinen Anfrage. ... mehr Weitere Informationen finden Sie unter: www Antwort der Bundesregierung: Krebserregende Stoffe in Kinderspielzeugen
Umsetzungsversäumnisse beim Schulobstprogramm Ein erhöhter Konsum von Obst und Gemüse spielt in der Bekämpfung der Fettleibigkeit eine wichtige Rolle. Deshalb wurde auf EU-Ebene das Schulobstprogramm ins Leben gerufen. Die Kosten teilen sich EU und Mitgliedsstaaten. Der Bund hat mit dem Schulobstgesetz die Kosten vollständig auf die Länder abgewälzt. ... mehr Weitere Informationen finden Sie unter: www Antwort der Bundesregierung: Umsetzungsversäumnisse beim Schulobstprogramm
Aigner spart das Kernproblem beim Anlegerschutz aus »Es ist höchste Zeit, den Verbraucherschutz auf den Finanzmärkten grundlegend zu verbessern. Die Zustände dort sind unverändert skandalös, obwohl Sparerinnen und Sparer bereits viel Geld durch falsche Beratung verloren haben und trotz der Pleite der Lehman-Bank vor über einem Jahr«, stellt Caren Lay, verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion, fest. ... mehr
Fehlende Marktkontrolle treibt Stromkosten unnötig in die Höhe »Dass Strom immer teurer wird, ist die Folge fehlender Marktkontrolle«, sagt Caren Lay, nachdem Verbraucherportale auf stark wachsende Strompreise verwiesen haben. »Hauptursache für diese 'Abzocke per Steckdose' ist die der spekulative Stromhandel.« ... mehr |
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Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich: Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter bitte an: V.i.S.d.P: Ulrich Maurer, MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender |
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